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September 27, 2013

Licht und Schatten der Supermacht USA- ein Blick in die Wirtschaft

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Die USA gehören mit ihren 311.484.627 Millionen Einwohnern zu den größten Staaten der Erde. Damit eine so große Gesellschaft funktioniert, hat die Wirtschaft eine besondere Bedeutung. Alleine im Jahr 2007 wurden 14,1 Billionen US-Dollar von den Unternehmen als Bruttoinlandsprodukt erwirtschaftet, damit sind die USA nicht nur ein sehr großes Land sondern auch die größte Volkswirtschaft der Erde. Das durchschnittliche Einkommen eines US- Privathaushaltes beträgt derzeit im Jahr 46.460 US-Dollar, was in etwa 30.000 Euro entspricht. Dem Einkommen stehen durchschnittlich 10.000 US- Dollar Schulden entgegen.

Die erwirtschafteten Gewinne der US- Wirtschaft gehen auf den Dienstleistungssektor, u.a. mit Banken, Versicherungen und Immobilien mit 73 Prozent zurück, auf das Gewerbe mit 23 Prozent sowie auf die Landwirtschaft mit 1. 6 Prozent und der Bergbau mit 1.6 Prozent vom jährlichen Bruttoinlandsprodukt. Gerade der mittlerweile geringe Anteil der Landwirtschaft sowie dem Bergbau am Bruttoinlandsprodukt ist aus historischer Sicht, überraschend. Der Wohlstand sowie auch der Erfolg der Wirtschaft der USA, gründete sich im wesentlichen auf die Landwirtschaft und den Bergbau. Die USA waren und sind noch reich an besonders fruchtbaren Boden und Bodenschätzen, wie zum Beispiel Erdöl.

In den USA herrscht wie zum Beispiel in Deutschland auch, die sogenannte Gewerbefreiheit. Dies bedeutet das jeder Bürger das Recht hat, ein Unternehmen zu gründen. Wobei es in den USA wie in Deutschland auch, Einschränkungen dieser Freiheit gibt. Gerade in den USA stehen einige Bereiche, wie zum Beispiel die Stromversorgung oder die Wasserversorgung unter einer staatlichen Aufsicht.

Ein Arbeitsplatz in den USA

Redet man von Amerika ist dies häufig gleich mit Begriffen wie Freiheit und Wohlstand verbunden. Doch dies ist nur begrenzt richtig, den die Vielzahl der Arbeitsplätze werden schlecht bezahlt. Was nicht selten zur Folge hat, dass man mehrere “Jobs” hat um Überleben zu können. Auch sucht man bei vielen Jobs, Sozialleistungen wie zum Beispiel eine Krankenversicherung vergebens. Als Existenzminium gibt es in den USA einen flächendeckenden Mindestlohn von 5.15 US-Dollar in der Stunde.

Zunehmende Schwierigkeiten der US- Wirtschaft

Nicht erst seit der Wirtschaftskrise 2008, kriselt es in der amerikanischen Wirtschaft. Hauptursache für die Krise sind hierbei vor allem die hohen Staatsschulden von derzeit 13,8 Bio US- Dollar. Am Beispiel der jährlichen Einnahmen und Ausgaben vom Staatshaushalt wird das Defizit besonders deutlich, im Jahr 2009 wurden 2.1 Bio US- Dollar eingenommen und 3.52 Bio US- Dollar ausgegeben. Diese hohen Staatsschulden behindern zunehmend die Wirtschaft. Sei es weil Gelder für Förderungen oder aber auch für Unterhaltsmaßnahmen fehlen. Fehlt es im Staatshaushalt, werden zum Beispiel keine oder nur begrenzt neue Straßen oder Schulen gebaut. Was sich dann widerrum auf die Wirtschaft auswirkt, da es an notwendigen Aufträgen fehlt.

Die Arbeitslosenqoute in den USA beträgt derzeit 4,6 Prozet und ist damit hoch. Wobei die Dunkelziffer, und damit die tatsächliche Arbeitslosenqoute wesentlich höher ausfällt. Nach Schätzungen der Regierung dürfte die tatsächliche Arbeitslosenqoute bei etwa 17.5 Prozent liegen. Grund für die unterschiedlichen Zahlen, ist die Vielzahl der Arbeitslosen die sich nicht als solche beim Staat registrieren lassen. Ein weiterer Grund ist auch das Fehlen von entsprechenden Meldesystemen, wie es sie in Deutschlandzum Beispiel gibt. Die Berechnung der Arbeitslosenqoute erfolgt in den USA meist auf der Grundlage von sogenannten repräsentativen telefonischen Umfragen.

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